Detailansicht Privatunterkunft Ferienhaus Ferienhaus - Coric - Kroatien - Kvarner Bucht - Senj
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Ausstattung Ferienhaus:
Entfernungen:
| Bis zum Ortszentrum: | 300 | m |
| Bis zum Lebensmittelmarkt | 100 | m |
| Bis zum Restaurant | 150 | m |
| Bis zum Meer: | 50 | m |
| Bis zum nächsten Strand: | 50 | m |
| Bis zum Flughafen Rijeka(Insel Krk): | 90 | Km |
| Bis zum Flughafen Zadar: | 150 | Km |
| Bis zum Flughafen Zagreb: | 190 | Km |
Besonderheiten am Ort:
Unterkunftsarten
bis 7 Pers. , 84 m², 1. Stock, 3 Schlafzimmer.
Ferienwohnung , Balkon mit Meerblick.
Leistung
Austattung
Besonderheiten - Sonstiges

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Allgemeine Informationen für Ihren Urlaub in Senj
Allgemeine Informationen für Ihren Urlaub in Senj
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Senj ist die größte urbane Siedlung an der kroatischen Küste zwischen Rijeka und Zadar. Das Stadtgebiet umfasst 76 Küstenkilometer. Die Stadt selbst liegt eingebettet zwischen dem Meer und den beiden Gebirgen: Kapela und Velebit (größtes kroatisches Gebirge). Die geografischen Daten sind 14° 54´ 10´´ östlicher Länge und 44° 59´ 24´´ nördlicher Breite. Durch ihre Geographischen Lage an der Ostküste der Adria ist die Stadt auf dem Seeweg mit den Städten und Ländern des Mittelmeerraumes verbunden. Straßenverkehrstechnisch verbindet sie die Küstenregion mit dem Hinterland über den Vratnik-Pass (700 m.ü.NN.), mit dem Vinodol-Tal, mit Rijeka und ihrem Hinterland im Westen und mit Zadar, Split und Süddalmatien im Süden.
Auf den antiken Ruinen errichteten die Kroaten im Mittelalter eine neue Stadt, die in ihrem Namen die Tradition des antiken Senia bewahrt hat, das heutige Senj. Über die Geschichte des kroatischen Senj in den ersten Jahrhunderten nach der Ansiedlung der Kroaten haben wir kaum Dokumente. Das Zentrum des mittelalterlichen Kroatiens war weiter südlich, im heutigen Dalmatien, so dass Senj seine Bedeutung als Handels- und Verkehrszentrum verlor. Erst Mitte des 12. Jh. wurde die Stadt wieder in den schriftlichen Quellen erwähnt. Wegen der veränderten geopolitischen Geographischen Lage wurde das Verwaltungszentrum des Staates ins Landesinnere verlagert, und Senj gewann wieder an Bedeutung. Im Jahre 1169 wurde das Bistum gegründet, was wiederum von der Bedeutung der Stadt zeugte. Seit 1184 gehörte Senj dem Orden der Tempelritter, in deren Besitz die Stadt bis in die 70-er Jahre des 13. Jh. bleibt. Nach den Tempelrittern übernahmen die Fürsten Frankopan von der Insel Krk die Herrschaft über die Stadt. Unter ihnen gelangte die Stadt zu altem Glanz. Wieder blühte der Handel auf und der Hafen von Senj gewann auch verkehrstechnisch an Bedeutung. Der wirtschaftliche Aufschwung ermöglichte den Ausbau der Stadt. So wurden beispielsweise zahlreiche Kirchen und Klöster in der Stadt und der Umgebung erbaut.
Im Mittelalter wurde Senj durch die glagolitische Schrift bekannt, die wohl schon im 9. Jh. geschaffen wurde, um die Evangelisierung der Slawen zu erleichtern. Seit dem 12. Jh. bestand die glagolitische Schrift nur noch in Kroatien, und auf dem Senjer Gebiet war sie besonders hoch entwickelt. Im Jahre 1248 wurde der Bischof von Senj durch eine Entscheidung des Papstes Innozenz IV. zum einzigen Bischof in der katholischen Welt auserkoren, der die glagolitische Schrift und die Sprache des Volkes in der Liturgie verwenden durfte. Dies gab der Entwicklung dieser Schrift während des 14. und 15. Jh. neue Impulse. Davon zeugen zahlreiche glagolitische Inschriften und handgeschriebene Bücher und Dokumente aus jener Zeit. In Senj wurde 1494 als eine der ersten Druckereien Südosteuropas eine glagolitische Druckerei gegründet.
Mitte des 15. Jh. kam die militärische Besatzung des ungarischen Königs Matthias Korvin in die Stadt. Im Jahre 1469 wurde Senj zum Zentrum einer militärischen Verwaltungseinheit, die jeweils von einem Kapitän befehligt wurde. Dies geschah wegen der immer näher rückenden Gefahr durch das Osmanische Reich, aber auch zum Schutz vor der expansionistischen Politik Venedigs. Die kriegerischen Aktionen der Osmanen auf das besagte Gebiet verstärkten sich in der ersten Hälfte des 16. Jh.. Daraufhin wurde die Gegend um Senj nahezu menschenleer und die Stadt selbst Zufluchtsort für zahlreiche Flüchtlinge aus den bereits besetzten Gebieten. Diese Flüchtlinge bildeten militärische Einheiten, die unter dem Namen ?Senjer Uskoken? bekannt geworden sind. Diese verteidigten die Stadt erfolgreich bis in die 20-er Jahre des 17. Jh. und fügten den Armeen der Osmanen und der Venezianer beträchtliche Verluste zu. Auf dem Hügel Trbusnjak oberhalb der Stadt wurde daher zu Verteidigungszwecken 1558 der Bau der Burg ?Nehaj?, die von nun an die Uskoken beherbergte, fertiggestellt. Das Wort ?Nehaj? bedeutet ?Fürchte nicht!?. Wegen des heldenhaften Widerstandes gegen den vielfach überlegeneren Feind nahmen diese mutigen Kämpfer Einzug in die Legenden und Volkslieder. Wegen der neu entstandenen politischen Geographischen Lage gerieten sie in Ungnade. Für die neue friedlichere Politik der Habsburger Monarchie gegenüber dem Osmanischen Reich und Venedig waren die Uskoken hinderlich. So wurden sie zwangsweise in andere kroatische Gebiete umgesiedelt.
Die friedlicheren Zeiten ermöglichten die Wiederbelebung des Senjer Handels, wodurch die Stadt wirtschaftlich profitierte und wieder aufblühte. Ganz besonders kam dies in der zweiten Hälfte des 18. Jh. und der ersten Hälfte des 19. Jh. zur Geltung. Dann wurden nämlich große bauliche Veränderungen unternommen. So wurde beispielsweise die neue Josephinenstraße gebaut, der Hafen renoviert, neue kaiserliche Warensilos gebaut, der Bach begradigt u.ä.. Damals begann wieder ein goldenes Zeitalter für die Stadt, die zu einem der bedeutendsten wirtschaftlichen und kulturellen Zentren des damaligen Kroatiens wurde. Der Hafen von Senj war von größter Bedeutung für den Staat. Über diesen Hafen lief die Einfuhr von Salz und die Ausfuhr von Getreide und Holz. Die Senjer Seefahrer umsegelten die ganze Welt mit ihren Schiffen und betrieben besonders regen Handel mit den Mittelmeerländern. In die florierende Stadt zogen Unternehmer und Arbeitskräfte. Handelsgesellschaften und Schiffbaugesellschaften wurden gegründet, ebenso die Handels- und Handwerkskammer. Die Kultur in der Stadt gedieh: so wurden die Stadtkapelle, die Stadtbibliothek und andere kulturelle Einrichtungen gegründet. Senj wurde zu einem wichtigen kulturellen Zentrum, und seine Intellektuellen wurden zu einem bedeutenden Träger der kroatischen nationalen Ideologie. Aus Senj stammen die berühmtesten kroatischen Schriftsteller und Dichter jener Zeit: Silvije Strahimir Kranjcevic (1865-1908), Vjenceslav Novak (1859-1905), Milutin Cihlar Nehajev (1880-1931), Milan Ogrizovic (1877-1923), ...
Der Ausbau der Eisenbahnstrecke Karlovac-Rijeka, der Senj umging, hatte einen vernichtenden Einfluss auf die Wirtschaft und den Handel in der Stadt. Der Verkehr im Hafen ging arg zurück, und die Waren wurden nach Trieste und Rijeka umgeleitet, die durch die Eisenbahn mit dem Hinterland verbunden waren. Die Rolle der Stadt Senj beschränkte sich nunmehr auf die Ausfuhr von Holz aus der Umgebung. Der Wegfall des wirtschaftlichen Aufschwungs und der verkehrstechnischen Bedeutung wirkten sich negativ auf alle Facetten des Lebens in der Stadt und ihrer Umgebung aus. So kam es schon Ende des 19. Jh. zur Auslagerung von Kapital und Bevölkerung. Dies intensivierte sich im 20. Jh., insbesondere nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, als sich zu den wirtschaftlichen auch noch politische Gründe für das Verlassen der Stadt gesellten. Im Zweiten Weltkrieg wurde das alte Stadtzentrum durch Bombenangriffe beträchtlich zerstört. Dabei verschwand ein großer Teil des außerordentlich wertvollen kulturellen Erbes unwiederbringlich. Dennoch blieben zahlreiche Denkmäler erhalten, die Senj nach wie vor zum Anziehungspunkt für einheimische und ausländische Besucher macht.
Es ist gut eine Pause zu machen, sich erfrischen und die Füsse vertreten. Spazieren wir gemeinsam ein bishen durch Senj und seine Umgebung und das was sie sehen wird sicherlich ewig in ihren erinerungen bleiben.
Der Name der Stadt (SENIA) ist in den weltlichen Historien-, Kultur-, Wissenschafts- und Kunstbücher festgehalten als ein heller Beispiel des Kampfes für die Freiheit die seine Einwohner durch die Geschichte geführt haben.
Die Stadt selbst erkennt man durch die Festung Nehaj die im Jahre 1558 erbaut wurde um die Stadt von der Türkischen und Venezianischen Bedrohung zu schützen. Sie werden die Stadt lieb gewinnen wegen den wunderschönen Plätzen, engen Gassen und Türmen, und die Leute wegen der gastfreundlichkeit und dem fröhlichem Geist und offenem Herz.Das Stadtmuseum und das Sakrale Erbe weihen sie in alle Geheimnise der Vergangenheit ein, von der Steinzeit bis zum Heimatskrieg.
Man darf die Gegenwart nicht aus den Augen lassen, besonders den Sommerkarneval im August und sie müssen ein paar Tage bleiben um das glassklare Meer und die Sonne, wie auch die frische Luft zu geniessen und erst dannach können sie eine Tour zu den nähesten Destinationen machen. Von Zagreb sind sie 165 km entfernt, von den Plitvizer Seen 90 km, und von Zadar 154 km und vor ihnen liegen die Inseln Rab und Krk.
O nein, ich habe es nicht vergessen. Die Mutter Natur war so gütig und gab uns die Schönheit des Nord Velebit den man unbedingt besuchen muss und das nicht zu sehen wäre ein sehr grosser Fehler. Im Velebit ist das Ort Krasno, und unter dem Velebit, versteckt am Meer liegen kleine, ruhige, für Erholung bestimmte Fischersiedlungen, wohin meistens Einwohner grosser Städten fliehen um sich von dem stressigen Alltag wirklich zu entspannen.Diese Orte sind Sveti Juraj, Lukovo, Klada, Starigrad, Stinica, Jablanac, Prizna.
Quelle:www.senj.hr
Allgemeine Informationen für Ihren Urlaub in Kvarner Bucht
Suchen Sie eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus für Ihren Urlaub in der Kvarner Bucht, oder wollen Sie sich einfach nur über die Kvarner Bucht informieren, dann sind Sie bei uns richtig. Bei uns finden Sie eine grosse Auswahl an Ferienwohnungen, Appartements, Ferienhäuser in Privtunterkünften und ein riesiges Angebot an Hotels, Ferienanlagen, Landhäuser, so wie Mobilheimen auf der Campingplätzen.
Im Unterschied zu Istrien und Dalmatien, die einen wesentlichen Teil ihrer Geschichte unter fremder Herrschaft verlebten, stand das Gebiet des Kvarner bereits seit dem frühen Mittelalter unter der Verwaltung kroatischer Herrscher. Daher zeichnet sich dieses Gebiet durch seine zahlreichen Denkmäler der autochthonen kroatischen Kultur aus. Eine wichtige Rolle spielte hier die Adelsfamilie der Frankopanen, deren Schlösser und Kastelle in vielen Teilen von Kvarner und dem Berggebiet bis heute erhalten sind. Davon zeugt auch das reiche schriftliche Erbe in der Glagolica, einer einzigartigen kroatischen Schrift, die bei den Kroaten vom 9. bis zum 19. Jahrhundert gebräuchlich war. Eine weitere Besonderheit des Kvarner, und insbesondere seiner Küstenregion, ist die starke Karnevalstradition.
Die Region Kvarner und Gorje lässt sich in mehrere unterschiedliche kleine Einheiten untergliedern, das Primorje und die Kvarner-Riviera an der Küste der istrischen Halbinsel, die Inselgruppe Cres-Losinj, die Inseln Krk, Rab und den nördlichen Teil von Pag mit den dazugehörigen Inseln sowie Gorski Kotar und die Lika im gebirgigen Hinterland. Die Kvarner-Riviera und die Inselgruppe Cres-Losinj gehörten kulturhistorisch zu Istrien, während Rab und der Nordteil der Insel Pag einst zu Dalmatien gehörten, und Krk gehörte zeitweilig zu Istrien und zu anderen Zeiten zu Dalmatien. Heute orientieren sich all diese Gebiete an Rijeka als wichtigstem städtischem Zentrum.
Die Region Kvarner ist auch als Wiege des kroatischen Tourismus von Bedeutung, denn das Zentrum der Kvarner-Riviera, OPATIJA, war einer der ersten Badeorte Mitteleuropas und galt einst als wichtigster Kurort der österreichisch-ungarischen Monarchie. Viele betrachten daher das Jahr 1844 als ?offiziellen? Beginn des kroatischen Tourismus, als neben der alten Abtei (?opatija? ? daher auch der Name der Stadt) die Villa Angiolina als erstes Gebäude errichtet wurde, das den damals überwiegend wohlhabenden Touristen als Unterkunft diente.
Fast alle alten Hotels erfüllen in Opatija noch heute dieselbe Funktion, und die Ansicht von Opatija, das im Grün der Hänge des Ucka-Gebirges versinkt, ist einer der bei den Touristen des Kvarner beliebtesten Anblicke. Unter den dortigen Hotels nimmt das Hotel ?Kvarner? einen besonderen Platz im unmittelbaren Zentrum Opatijas ein, das wegen der luxuriösen Gestaltung seiner Außenanlagen und seiner Innenräume, aber auch, weil es den Geist der alten Zeiten bewahrt hat, ein beliebter Ort ist, um wichtige Veranstaltungen und Ereignisse abzuhalten. Aber auch die anderen alten Hotels von Opatija wie das ?Palace?, das ?Zagreb? , das ?Opatija? und viele andere sind um nichts weniger großzügig.
Wegen seines sehr angenehmen und gesunden Klimas spielt Opatija auch als Klimakurort eine Rolle, und aus diesem Grunde wurden hier auch die ersten Hotels errichtet. Davon zeugen auch die heutigen Einrichtungen des Gesundheitstourismus wie die Angebote der bekannten ?Thalassotherapie?. Opatija hat auch ein Casino und zahlreiche elegante Restaurants und Kaffeebars, und hier liegt auch der berühmte zehn Kilometer lange Küstenwanderweg ?Lungomare?, auf dem man bis in das malerische alte Städtchen Lovran spazieren kann. Lovran und die umliegenden kleinen Ortschaften wie Medveja und Ika zeichnen sich durch ihre luxuriösen Villen aus, die oft an attraktiven Stellen liegen.
Die Opatija-Riviera zeichnet sich auch durch die fantasievolle und üppige Formgebung der alten Baumeister aus, die sich in der Gestaltung ganzer Gebäude ebenso zeigt wie an einzelnen Balkons oder Fassaden. Sie kam bei der Planung der Dekoration der Hotels und Villen ebenso zu ihrer Entfaltung wie auch bei der Veredelung der Interieurs durch luxuriöses Mobiliar, wertvolle Bilder und Skulpturen.
Von der besonderen historischen Bedeutung Kvarners als Gebiet an der Grenze zwischen dem Mittelmeerraum und Mitteleuropa zeugt auch das Kulturerbe RIJEKAS, des wichtigsten kroatischen Hafens und der bedeutendsten Stadt im ganzen Westen Kroatiens. Wegen ihrer außergewöhnlichen strategischen Geographischen Lage gaben sich hier verschiedene Herrscher wie die Venezianer, die Habsburger, die Franzosen, die Ungarn und die Italiener die Klinke in die Hand, und zwischen den beiden Weltkriegen war sie sogar zwischen Italien und dem damaligen Jugoslawien geteilt.
Die monumentalsten Gebäude Rijekas stammen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als es zum Haupthafen des ungarischen Teils der österreichisch-ungarischen Monarchie wurde. Damals wurde der große Hafen mit seinen Verwaltungsgebäuden, dem Palast Mondello und dem Gouverneurspalast angelegt, der außen und innen gleichermaßen luxuriös gestaltet ist. Hier gibt es auch mehrere Kirchen, unter denen die Kapuzinerkirche Gospa Lurdska durch ihren Anblick besondere Aufmerksamkeit erregt. Die Schönheit Rijekas liegt auch in vielen gestalterischen Details wie den Fassaden der öffentlichen Gebäude und auch in ihrer Innengestaltung wie im Falle des Theaters ?Ivan Zajc?.
Heute ist Rijeka vor allem für seinen Karneval bekannt, einen der fünf größten Karnevals der Welt. Er zeichnet sich durch eine einzigartige Anbindung alter slawischer Traditionen mit Elementen eines städtischen Karnevals aus, der dem im nahen Venedig sehr ähnlich ist. Daran nimmt ein großer Teil der Bevölkerung von Rijeka und des ganzen Kvarner teil, und so versammeln sich für den Hauptumzug des Karnevals oft über 100.000 Teilnehmer und Gäste. Die Karnevalstradition hat auch einen günstigen Einfluss auf die Entwicklung der künstlerischen Tradition ausgeübt.
Die bekanntesten Teilnehmer des Karnevals von Rijeka sind die Halubjanski Zvoncari (?die Glöckner von Halubjan?) aus dem nahe gelegenen gebirgigen Hinterland, die alte heidnische Bräuche wiedererwecken, und die ?Morcici?, die nach den maurischen Dienern am venezianischen Hofe benannt sind. Die Ohrringe und anderer Schmuck in der Form von?Morcici? bilden auch eine Art Wahrzeichen und ein beliebtes Souvenir der Stadt Rijeka.
In Rijeka gibt es darüber hinaus viele Denkmäler aus früheren Perioden. Unter ihnen besitzt die Kirche des Schutzheiligen von Rijeka, des Heiligen Veit, aus dem 17. Jahrhundert direkt im Stadtzentrum mit ihrer charakteristischen ovalen Form eine besondere Bedeutung.
Die ältesten Denkmäler Rijekas findet man nicht im Stadtzentrum, sondern in seiner Vorstadt Trsat auf einem Hügel östlich des Stadtkerns. Hier liegt die Trsater Burg, deren Entstehung noch in vorrömische Zeit zurückreicht. Der kulturelle Mittelpunkt von Trsat ist die Kirche Sv. Marija, die neben der Kirche Marija Bistrica der wichtigste Wallfahrtsort Kroatiens ist. Die Anfänge dieser Kultstätte und der Kirche reichen in das 13. Jahrhundert zurück, während die Kirche in ihrer heutigen barocken Form im 17. Jahrhundert von den Frankopanen errichtet wurde.
Das Erbe der Frankopanen ist auch in der Umgebung Rijekas noch deutlich erkennbar. Das Kastell in Crikvenica ist bis heute erhalten und dient zum Teil als Hotel. Auch die Festung Drivenik auf den Fundamenten einer alten Befestigungsanlage im Hinterland von Crikvenica und die Festung Grobnik, die vor dem 13. Jahrhundert errichtet wurde, sind verhältnismäßig gut bewahrt. Es gibt noch weitere Festungen im Umland Rijekas, die ähnlich wie in Istrien oft mit den Städtchen auf den Anhöhen in Anbindung stehen. Übrigens gehörten Brsec, Kastav, Veprinac und Moscenice historisch zu Istrien, obwohl sie in unmittelbarer Nähe Rijekas liegen.
Die monumentalste Festungsanlage des ganzen Kvarner ist jedoch der Turm Nehaj in der Küstenstadt Senj unterhalb der Hänge des Velebit. Er wurde im 16. Jahrhundert errichtet, und hier verschanzten sich die berühmten Uskoci von Senj, die die kroatische Küste gegen die Angriffe der Türken und gegen venezianische Einfälle verteidigten. In dem Turm befindet sich heute ein Museum, das eine besonders umfangreiche Sammlung von Waffen und Volkstrachten zeigt.
Wenn wir von Senj in das Landesinnere und in die Bergregionen LIKA UND GORSKI KOTAR fahren, erwarten uns malerische Dorflandschaften inmitten des Grüns der Lika-Wälder und der klaren Seen wie die rund um den See Kruscica. Dank des Waldreichtums, aber auch wegen des raueren Klimas, wurden die Häuser hier meistens aus Holz gebaut. Am besten sind diejenigen im Gacka-Tal an dem bei Fischern so beliebten klaren Fluss Gacka erhalten, wo man bisweilen auch noch auf eine Mühle aus alten Zeiten trifft.
Im Zentrum des Gacka-Tals, in Otocac, befindet sich eine interessante Museumssammlung, die Gegenstände des reichen Volkserbes dieser Region bewahrt. Ihr wertvollstes Exponat ist eine berühmte Kappe aus der Bronzezeit, die den Ureinwohnern dieser Region gehörte, dem illyrischen Stamm Japod. In diesem Teil der Lika ist die kleine Stadt Brinje, die von der einzigartigen Festung Sokolac der Frankopanen mit ihrer gut erhaltenen barocken Kapelle beherrscht wird, das monumentalste kulturhistorische Denkmal.
Die autochthone Volkskultur ist auch in den Dörfern rund um die Hauptstadt der Lika, Gospic, bewahrt. Außer der traditionellen ländlichen Architektur zeugen davon auch die teilweise bewahrten alten Handwerke wie die Herstellung des traditionellen kroatischen Instrumentes Tamburica . In Gospic selbst befindet sich das Museum der Lika, das für seine Fundgegenstände aus der Zeit der Vorgeschichte bekannt ist.
Die Umgebung von Gospic rühmt sich eines der weltweit berühmtesten Wissenschaftler, Nikola Teslas. In seinem Geburtshaus im Dorf Smiljan ist heute ein Museum eingerichtet, vor dem auch seine Skulptur steht. In dem Museum findet man Bilder aus Teslas Leben und Darstellungen seiner bekannten Erfindungen, die sich um den Wechselstrom, die kabellose Übertragung elektrischer Energie und anderes drehten. Das Museum wurde 2006, zum 150. Geburtstag Nikola Teslas, zeitgemäß umgestaltet.Das von Natur aus malerische Gorski Kotar ist an kulturhistorischen Denkmälern etwas ärmer als die Lika, denn bis zum Bau der ersten modernen Straßen vor drei Jahrhunderten herrschte in dieser Gegend nur eine fast unbesiedelte, bewaldete Wildnis. Aber auch hier gibt es Festungen aus der Zeit der Frankopanen, schöne Schlösser und Kirchen. Unter den Schlössern sticht das romantische Schloss Stara Susica bei Ravna Gora vom Ende des 19. Jahrhunderts hervor, und unter den Sakraldenkmälern das orthodoxe Kloster in Gomirje aus dem 17. Jahrhundert.
Und wenn wir jetzt wieder Kurs auf das Meer nehmen, bietet uns der Weg zum Inselgebiet von Kvarner und Gorje einen Überfluss an Leckerbissen für Kulturfreunde. Die meisten wertvollen Denkmäler findet man in den Hauptorten der Inseln wie Krk, Rab oder Cres, aber nicht nur hier. So ist auf den Inseln CRES und LOSINJ der kleine Ort Osor an der Anbindung der beiden Inseln mit kulturhistorischen Denkmälern am reichsten gesegnet. Bis ins 15. Jahrhundert war dies auch der Hauptort der beiden Inseln, wovon noch heute ein fast vollkommen erhaltener mittelalterlicher Stadtkern zeugt. Später übernahm die Stadt Cres die Hauptrolle. Aus dieser Zeit stammen die vielen malerischen Gebäude des Spätmittelalters, die unter der venezianischen Herrschaft errichtet wurden.
Heute ist der Hauptort beider Inseln Mali Losinj (Klein-Losinj), das gleichzeitig auch die größte Ortschaft aller Adriainseln ist. Es übernahm seine Hauptrolle erst im 19. Jahrhundert, als es über das benachbarte Veli Losinj (Groß- Losinj) hinauswuchs, wovon ihre Namen noch heute berichten. In allen wichtigeren Inselorten gibt es außer schönen Bauwerken auch wertvolle Museen und Galerien, von denen jede etwas Besonderes bietet - Cres, Veli Losinj und Mali Losinj. Dennoch lieben viele den Zauber der Inselgruppe Cres- Losinj vor allem wegen der kleinen malerischen Dörfer wie Lubenice auf einem hohen Felsen über dem Meer oder der kleinen Insel Susak, die für ihre einzigartige Volkstracht und ihren interessanten Friedhof bekannt ist.
Auch auf der Insel KRK gibt es einzelne interessante große Ortschaften wie etwa die alte Stadt Krk mit ihrem erhaltenen Stadtkern, aber auch kleine malerische Siedlungen wie Vrbnik über dem Meer, das in einem alten Volkslied besungen wird. Die Stadt Krk ist Bischofssitz mit einer Kathedrale, deren Anfänge bis in das sechste Jahrhundert zurückreichen und die sich durch eine reiche Sammlung sakraler Exponate auszeichnet. Unweit der Stadt Krk liegt auf einem kleinen Inselchen das Franziskanerkloster Kosljun mit seiner schönen Kirche und einem Museum.
Von der Insel Krk stammt auch die berühmte Tafel von Baska vom Ende des 11. Jahrhunderts, die als wichtigstes Denkmal der Diplomatiegeschichte Kroatiens in glagolitischer Schrift gilt. Sie wurde im Ort Julandvor bei Baska im Süden der Insel gefunden, der für seine schönen Strände und sein erhaltenes Naturerbe bekannt ist. In Julandvor befindet sich heute eine Kopie der Tafel von Baska, während das Original wegen seines außergewöhnlichen Wertes und seiner Empfindlichkeit als besonderes Exponat im Atrium der Kroatischen Akademie der Wissenschaften und Künste in Zagreb verwahrt wird.
Die Insel RAB im Süden des Kvarner ist weithin bekannt für den gut erhaltenen Kern der Hauptstadt Rab, in der die vier Glockentürme ihrer Kirchen besondere Aufmerksamkeit erregen , die auch ein beliebtes Motiv vieler Bilder sind. Wie Krk war auch Rab einst Bischofssitz, und seine Kathedrale zeichnet sich durch ihr im ursprünglichen Zustand erhaltenes Inneres aus, das mit Bildern und anderen wertvollen Kunstwerken, verziert ist. Rab spielte eine besondere Rolle bei der Gründung des Kleinstaates San Marino auf der benachbarten Apenninhalbinsel, denn einer Legende zufolge wurde San Marino im 4. Jahrhundert von dem Bildhauer Marin von der Insel Rab gegründet, dessen Namen es noch heute trägt.
Quelle: kroat. Zentrale für Tourismus (HTZ)
Crikvenica und Crikvenica Riviera bietet Gästen viele unvergessliche Highlights wie Musikabende, so wie verschiedene Veranstaltungen und Festivals in fast allen Nachbarstädten (Selce, Dramalj, Novi Vinodolski) von Crikvenica stattfinden. Für diejenige Gäste die Ihre Abende mit Landestypischen Speisen und Wein genießen möchten, stehen bakante Restaurants direkt auf den Promenaden zur Verfügung. Eine der bekannteste ist auf jedenfalls Restaurant Moslavina in Crikvenica mit sein reiches Angebot an Fisch und Fleisch Spezialitäten oder lassen Sie sich in einem der zahlreichen Restaurants mit einer Palette von Fisch- und Muschelgerichten verwöhnen. Jugendliche und junggebliebene werden gute Unterhaltung in zahlreichen Cafes und Nachbars in Crikvenica finden.
Belegungskalender
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